Archive for März 2009

Getreidefeld im Vogelhaus (nicht zur Nachahmung empfohlen)

März 31, 2009

vogelhaus

Rein optisch mag es ja ganz reizvoll sein, aber den Vögeln tut man sicherlich keinen Gefallen damit. In den kalten Wintertagen hatten wir unser altbewährtes Vogelhaus aufgehängt und mit den nahenden Frühlingstagen schlichtweg vergessen da auch einmal nach dem Rechten zu sehen. Das Ergebnis ist oben zu „bewundern“. Mittlerweile haben wir aber alles entleert, gesäubert und eingemottet, denn jetzt wird es wohl endgültig Frühling. Und für den kommenden Winter versprechen wir mehr Wachsamkeit!

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Frühling!!!!!

März 30, 2009

lungenkraut

Frühling?

März 22, 2009

marzschnee2

Wollte nicht der Frühling kommen?
War nicht schon die weiße Decke
von dem Rasenplatz genommen
gegenüber an der Ecke?
Nebenan die schwarze Linde
ließ sogar schon (sollt ich denken)
von besonntem Märzenwinde
kleine, grüne Knospen schwenken.
In die Herzen kam ein Hoffen,
in die Augen kam ein Flüstern –
und man ließ den Mantel offen,
und man blähte weit die Nüstern…

Ja, es waren schöne Tage.
Doch sie haben uns betrogen.
Frost und Sturm und Schnupfenplage
sind schon wieder eingezogen.
Zugeknöpft bis an den Kiefer
flieht der Mensch die Gottesfluren,
wo ein gelblichweißer, tiefer
Schnee versteckt die Frühlingsspuren.
Sturmwind pfeift um nackte Zweige,
und der Rasenplatz ist schlammig.
In mein Los ergeben neige
ich das Auge. Gottverdammich!

Erich Mühsam (1878-1934)

Für Tränendes Herz :-)

März 20, 2009
sternchen22
Ich hebe gerne Blumen auf vom Boden,
die andere achtlos fortgeworfen haben,
und gebe ihnen, was man Blumen gibt.
So sterben sie, statt kalt im Kot begraben,
doch noch den süßesten von allen Toden:
den Tod bei einem Wesen,
das sie liebt.
Christian Morgenstern

Kräuterspirale

März 18, 2009

Unsere Kräuterspirale

unsere Kräuterspirale

Idee

Nachdem wir in dem Kleingarten einige Zypressen und Sichtschutzfelder entfernt hatten, die direkt an dem Gartenhaus gepflanzt und aufgestellt waren (sodass man den Garten gar nicht mehr sehen konnte) musste unbedingt was schönes Neues gebaut werden.

Eine Kräuterspirale bot sich da ja förmlich an, denn erstens gehören Kräuter in die Nähe der Küche (wenn möglich) und neben der Terrasse ist sie ein toller Blickfang.

Ferner hatten wir unzählige kleine und mittelgroße Feldsteine (und noch einigen Schutt) über.

Material/ Standort/ Maße

Die Größe der Spirale hängt vom Material ab, das man zur Verfügung hat und vom Platz.

Unsere ist ca. 1,5m im Durchmesser und 60 cm hoch (Verhältnis ca. 1:3). Einfacher geht es, wenn die spätere Form grob in die Erde gemalt wird (Achtung es wird eine Spirale kein Kreis, ist mir passiert und habe es erst gemerkt, als ich schon einige Steine gesetzt hatte). Falls du einen Teich anlegen möchtest, bitte auch den grob anzeichnen. Laut einigen Anleitungen ist der Teich, der am unteren Ende (im auslaufenden Teil ) liegt) nach Süden auszurichten, wir haben das nicht beachtet und es  funktioniert trotzdem.

Feldsteine, alte Backsteine… einfach alles was gefällt, mal ein paar Bauern fragen, ob sie noch Feldsteine über haben.

Bau

In den Grund können Schutt, Kies oder zum Beispiel zerbrochene Dachpfannen (alles was du schon immer an Steinen loswerden wolltest) als Drainage geschüttet werden (5-10 cm). Es funktioniert aber auch ohne (zumindest bei uns). Wenn du es ganz genau machen möchtest, kannst du jetzt am Rand Sand aufschütten um einen geraden Untergrund zu haben, es geht auch ohne.

In dem mittleren Teil, also dem, den man nicht sieht, haben wir alte Backsteine und Bruch von alten Gehwegplatten gesetzt. Findlinge und Feldsteine sind dazu eigentlich viel zu schade. Und schon kann es losgehen. Die Steine werden so gesetzt, dass jede Reihe möglichst einen gleichen Abschluss hat, ausgeglichen werden kann hier auch mit kleinen Steinchen, die man unter wackelige große Steine schiebt. Und die unterste Steinreihe ist, von oben gesehen, auch die am weitesten äußere. Es wird also leicht schräg nach innen gebaut.

Lass dich nicht entmutigen, den passenden Stein zu finden drehen, Stückchen wieder abbauen, wegen dranstossens runtergepurtzelte Steine und eingeschlafene Beine gehören dazu. Ruhig zwischendurch mal von oben und den Seiten gucken ob es gefällt. Wenn die Steine zu wackelig werden kann man sie mit Erde von innen Abstützen. (Hierzu gleich den Aushub des kleinen Teiches nutzen).

Erde

Die unteren Schichten spielen für die Pflanzen kaum eine Rolle, daher kann einfach alles benutzt werden was so über ist. Oben dann schönen Kompost oder andere Gartenerde mit Blumenerde mischen. In die Spirale geht einiges rein, also nicht davor scheuen auch mal restlichen Sand oder alte Erde aus Blumentöpfen reinzukippen.

Als Faustregel: Unten lieber humusartiger und oben magerer-Boden

Pflanzen

Alle möglichen Kräuterpflanzen und was sonst noch gefällt und kostengünstig ist. Besser noch umsonst (von Nachbarn, Freunden oder Pflanzentauschbörsen). Bei kleinen Kräuterspiralen lieber kleinwüchsige Kräuter nehmen

Weniger geeignet sind Rosmarin (nicht winterhart, lieber in einen Topf), Kräuter mit langen Wurzeln oder Ausläufern (Beinwell, Minzen,…).

Für die Zwischenräume sind zum Beispiel Dachwurz oder kriechender Thymian bestens geeignet. Kapuzinerkresse wächst auch sehr schön über die Ränder.

Am Teich oder Teichrand gibt es Wasserminze (Achtung stark wuchernd) oder Brunnenkresse.

Teich

Ein Teich am auslaufenden Ende der Kräuterspirale ist keine Pflicht, aber auch hier können einige nutzbare Kräuter gepflanzt werden, die nasse Füße gerne haben. Aber auch kleine Seerosen und andere Pflanzen wie zum Beispiel Iris sind ein Augenschmaus.

Wir haben eine alte Teichschale im Garten vorgefunden, die wir dafür genutzt haben. Schöner ist natürlich eine Teichfolie. Richtig winterfest ist ein Teich erst ab 80-100 cm tiefe, das wird bei den meisten Kräuterspiral-Teichen wegen der Größe etwas schwierig zu erreichen sein.

Nutzen

Zum Schluss noch Tisch und Stühle aufstellen und vielleicht bei einer Tasse Kaffee die neue Kräuterspirale angucken und bewundern. Und beim Kochen nicht vergessen Kräuter zu ernten!

Kraut & Kräuter

März 17, 2009

kraut

Wintergarten

März 17, 2009

garten-winter22

Wintervögel

März 17, 2009
Wintervögel

Gartenwinter

März 16, 2009

garten-winter1

Naturzaun aus Strauchschnitt

März 16, 2009

So, will ich mich mal an einen ersten Artikel heranwagen. Während eines ekligen Regentages…

Nachdem zwei Felsenbirnen beschnitten worden sind, blieben Unmengen an Zweigen und Ästen über und da es in Richtung Bahndamm noch sehr wild aussieht, wurde die Idee umgesetzt einen geflochtenen Naturzaun zu bauen.

Das Material

Normalerweise wird als Material für so etwas Weide genutzt, aber warum nicht mal was anderes ausprobieren.

Die dicksten Stämme auf die gewünschte Länge schneiden und/oder sägen und evtl. etwas anspitzen. Das vor allem bei hartem Boden, bei uns war das kaum nötig. Die Stämme immer etwas versetzt in den Boden hauen.

Stämme etwas versetzt

Bei den Ästen darauf achten, das sie sich nicht zu sehr in verschiedene Richtungen verzweigen (dann lieber „gerade“ schneiden). Diese dann ganz einfach dazwischen „flechten“, immer versetzt die dickeren unten. Und schwups …. fertig.Fertig

Ohne das Schneiden der Felsenbirnen hat der ca. 5m lange Naturzaun zu Zweit 1,5 Std. gedauert. Eine gute Möglichkeit Schnitt loszuwerden und unschönere Ecken zu kaschieren.